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Mythologie: Der Phönix - Teil 3 - Ägypten

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Ägyptische Mythologie Bereits in der ägyptischen Mythologie gibt es Benu, meist dargestellt in Form eines menschengroßen Reihers, mit einem gold-roten Gefieder und zwei langen Federn vom Hinterhaupt aus. Es wird vermutet, dass es sich bei dem Vogel um eine bereits ausgestorbene Reiherart aus den Arabischen Emiraten handelt (Ardea bennuides). Außerdem wurde der Benu dargestellt als Reiher mit unterschiedlichen Kronen, in Menschen- oder Mumiengestalt mit Reiher- oder Falkenkopf. In der klassisch antiken Kunst wird er in Ägypten mit einem Strahlennimbus dargestellt.  Am meisten ist wohl im Totenbuch von ihm die Rede. Im Mythos über den Benu wird erzählt, dass er das erste Wesen nach der Schöpfung sei, das sich auf dem aus der Flut neu aufgetauchten Land niederlässt. Als Gottheit wurde er häufig als „großer Benu“, „göttlicher Benu“ oder als „prächtiger Benu“ bezeichnet. Vor allem mit dem Sonnengott Re steht er in Verbindung oder wird mit ihm gleichgesetzt.  Ebenso hat Benu auch...

Mythologie: Der Phoenix - Teil 2 - Griechen und Römer

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Antikes Griechenland und römische Mythologie Herodot: In Ägypten gibt es einen heiligen Vogel mit dem Namen Phoinix, der alle fünfhundert Jahre einmal erscheint in Heliopolis in Nordägypten. Er kommt immer dann, wenn der Vater gestorben ist. Nach Bildern zu schließen besitzt er die Gestalt und Größe eines Adlers: sein Gefieder ist teils goldfarben teils rot. Des näheren erzählt man von ihm folgendes (was Herodot nicht glaublich erscheint): Er kommt aus Arabien, bringt seinen Vater, den er in ein Stück eines Myrrhenstammes gelegt hat, in den Tempel des Helios (Ria, Rè) und bestattet ihn dort. Dem Myrrhenholz gibt er zuerst die Gestalt eines Eies, so groß als er es tragen kann. Wenn er sich im Tragen genug geübt hat, höhlt er das Ei aus, legt seinen Vater hinein, schließt die Öffnung mit einem anderen Stück desselben Holzes, sodass das Ei wieder das ursprüngliche Gewicht hat, und trägt es an den genannten Ort. Ovid: Er lebt nicht von Früchten und Kräutern, sondern von Weihrauchtropfe...

Mythologie: Der Phoenix - Teil 1

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Der Phoenix - Der Feuervogel in der Mythologie und Mystik und seine verwandten Equivalente Der Phönix (altgriechisch Φοίνιξ, Phoínix, von altägyptisch Benu: „Der Wiedergeborene/Der neugeborene Sohn“; lateinisch Phoenix) ist ein mythischer Vogel, der am Ende seines Lebenszyklus verbrennt oder stirbt, um aus dem verwesenden Leib oder aus seiner Asche wieder neu zu erstehen. Diese Vorstellung findet sich heute noch in der Redewendung „Wie ein Phönix aus der Asche“ für etwas, das schon verloren geglaubt war, aber in neuem Glanz wieder erscheint. Er wurde im alten Ägypten als Banu verehrt und später von den Griechen übernommen und Phoinix genannt, aus dem der jetzige Begriff Phönix entstand. © (Aus Friedrich Justin Bertuch, Bilderbuch für Kinder, 1790-1830, Fabelwesen GEMEINFREI / WIKIPEDIA) Symbolik und Bedeutung Die mythische Gestalt des Phönix entstand im Umfeld einer religiösen Weltanschauung, um die über viele Menschenalter dauernde zyklische Entwicklung von Glaubens- un...